Schluss mit lustig

schluss mit lustig

Wie verändern präsenter werdende weibliche Perspektiven Gesellschaft und Kunstwelt? Welchen Stellenwert haben Frauen* und queere künstlerische Positionen im Kontext der Hochschule? Diese Fragen stellten sich Studierende der Hochschule der Bildenden Künste Saar im Rahmen einer zweisemestrigen Lehrveranstaltung.

Die Wechselwirkungen zwischen Individuum, Politik und Kunst regten die Studierenden während des Seminars nicht nur zu zahlreichen Diskussionen an, sondern auch zur Selbstreflexion: Wie positioniere ich mich als Künstler*in selbst zu gesellschaftlichen und politischen Themen? Und welchen Einfluss haben meine individuellen Voraussetzungen auf meine Kunst?

Aus diesen Fragestellungen entwickelten die Studierenden ein Ausstellungskonzept für die Galerie der HBKsaar. Vom Grundgedanken zeitgenössischer feministischer Werke inspiriert, zeigen die Arbeiten von 15 Künstler*innen, wie sich aktuelle Diskurse und persönliche Erfahrungen miteinander verbinden können und so das Potential entwickeln, einen Raum für größeres Bewusstsein und Toleranz zu schaffen.

Teilnehmende Studierende/ Künstler*innen:

Rebekka Berthold, Yann Biehl, Marco Gunkelmann, Juliane Mylena Kühr, Gabriele Langendorf, Darja Linder, Severine Henriette Meier, Sophia Dorothea Müller, Meret Sophie Preiß, Isabelle Rein, Verena Ann Schaan, Anica Seidel, Antonia Stakenkötter, Chi Weber, Mia Winter  

Betreuung:

Prof. Gabriele Langendorf, Lehrgebiet Malerei und Zeichnung an der HBKsaar, Darja Linder, Künstlerin, Lehrbeauftragte an der HBKsaar

Eröffnung:      Dienstag, 27.06.2023, 19 Uhr

Laufzeit:          Mittwoch, 28.06. bis Dienstag, 11.07.2023

Gespräch zur Ausstellung:

Dienstag, 04.07.2023, 19 Uhr

Gäste: Thari Jungen, Eva Walker und Studierende, Moderation: Rahel Pauli

Galerie der HBKsaar, Keplerstraße 3-5, 66117 Saarbrücken